
New York in den Achtzigern. Die Türme stehen noch, die Stadt ist zu Geld gekommen, die Obdachlosen in den Untergrund verbannt, Harlem "arm aber sexy". Ray Carney, schwarz und dennoch Verkäufer des Monats, erfolgreicher Möbelhändler und ehemaliger Hehler ist bürgerlich geworden und würde nur noch für den perfekten Beistelltisch töten. Doch um Jesse Owens posthum Genugtung zu verschaffen und vor allem seiner Frau Elisabeth ein eigenes Reisebüro zu ermöglichen, wagt Carney einen letzten Coup. Unterdessen gerät Pepper, Carneys rechte Hand und Mann fürs Grobe in einen ganz anderen Schlamassel. Auch daran ist Elisabeth nicht ganz undschuldig. Eine wertvolle Maske aus Gabun soll restituiert werden. Heiß, gefährlich und von Sammlern, die viel Geld für diese Maske bezahlen wollen, wimmelt es nur so. Pepper kommt in Teufelsküche und hinterlässt eine äußerst blutige Spur...
Heilige Scheiße! Was für ein Kracher und grandioser Abschluß der Trilogie! Eine Liebeserklärung an New York, seine Subkulturen und die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Eine afroamerikanische Erfolgsgeschichte und eine Sozialstudie die gestochen scharf und in all ihrer Härte gnadenlos realistisch, aufregend und wahnsinnig inspirierend ist.
Verlässlich gut von Nikolaus Stingl übersetzt, mit dem ich gerne nochmal über ab-oder ausknipsen reden würde
Lesend!
Unbedingt Lesen!