
Die Geschichte ist schnell erzählt: zwei Menschen legen sich die "Fesseln der Ehe an" um endlich frei zu sein. Scheinbar völlig ohne roten Faden, gleich einer "Loseblattsammlung" wird von einer Hochzeit der Upper Class Torontos erzählt. Jeder einzelne geladene (und ungeladene!) Gast hinterlässt eine Giftspur nur um gleichzeitig selbst demontiert zu werden. Es wird gebissen und gekratzt, gespuckt und verflucht - alles unter dem Deckmantel der Höflichkeit. Das Brautpaar: ein homosexueller Mann und eine promiskuitive Frau. Beide verlassen, verraten, verbrämt - in Ungnade gefallen. Die Hochzeitsgäste: gedemütigt, wütend, gemein und gehässig. Alte Wunden reißen auf, alle hatten irgendwie miteinander zu tun und sich gegenseitig das Leben schwer gemacht. Das Brautpaar muss einmal durch die Hölle und wieder zurück um sich am Ende gegenseitig die Absolution zu erteilen.Heimesbach (eigentlich Hermeskeil), ein Dorf im Hundsrück, mit einer unleugbaren NS-Vergangenheit. ... Mehr lesen
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